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Lufthansa findet mit dem Bodenpersonal eine Einigung

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Der Tarifkonflikt des Lufthansa-Bodenpersonals ist gelöst. Nach einer erfolgreichen Schlichtung haben sich die Fluggesellschaft Lufthansa und die Gewerkschaft Verdi auf Grundzüge eines Tarifvertrags für die rund 25’000 Beschäftigten geeinigt, wie sie in Frankfurt bekannt gaben.

Damit sind drohende Streiks dieser Beschäftigtengruppe über die Osterferien abgewendet. «Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Schlichtung», so Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky. Michael Niggemann, Personalvorstand der Lufthansa, sagte, man sei ebenfalls sehr zufrieden. «Aber vor uns liegen hohe Investitionen.»

Beide Seiten hatten seit Montag unter der Moderation der Schlichter hinter verschlossenen Türen verhandelt. Ziel war es, unbefristete Streiks über die Osterferien zu vermeiden. Für den Fall des Scheiterns der Schlichtung hatte Verdi beim Bodenpersonal mit einem unbefristeten Streik gedroht.

Es schwelen noch andere Konflikte

Die Gewerkschaft hatte für die rund 25’000 Lufthansa-Beschäftigten der Bodendienste bei einer Laufzeit von einem Jahr 12,5 Prozent mehr Geld verlangt, während das Unternehmen bei einer Laufzeit von 28 Monaten 10 Prozent angeboten hatte. Verdi hat beim Bodenpersonal bereits fünf Warnstreikrunden organisiert, in deren Folge Hunderte Flüge ausfielen.

Allerdings gibt es im Luftverkehr noch mehrere weitere Tarifkonflikte. So wurde jüngst im Tarifstreit für die Beschäftigten der privaten Luftsicherheitsdienstleister an den deutschen Flughäfen eine Schlichtung vereinbart. Sie soll unter Leitung des früheren Bremer Finanz-Staatsrats Hans-Henning Lühr (SPD) am Freitag, 5. April, beginnen.

Auch die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Lufthansa haben bereits für höhere Gehälter gestreikt, ohne dass sich bislang eine Lösung abgezeichnet hat. Zudem verlangen Piloten und Kabinenpersonal der Lufthansa-Tochter Discover eine Erst-Tarifierung der noch jungen Fluggesellschaft.

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