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Deutschland Streichkandidaten EURO 2024 – Koch, Gruda & Reitz

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Drei Spieler muss Bundestrainer Julian Nagelsmann noch aus dem vorläufigen EM-Kader streichen. Einem Wackelkandidaten machte er nun Hoffnungen. Fragen & Antworten.

Bis wann muss der endgültige EM-Kader gemeldet sein?

Nagelsmann muss seinen finalen Kader gut eine Stunde nach der EM-Generalprobe am Freitag (20.45 Uhr) in Mönchengladbach gegen Griechenland bei der UEFA melden. Um Mitternacht endet dann die Frist. Der Bundestrainer hat derzeit 27 Profis im Aufgebot, dazu kommen die U21-Spieler Brajan Gruda und Rocco Reitz.

23 bis 26 Mann darf Nagelsmann für die EM nominieren. Drei DFB-Kicker wird der 36-Jährige noch streichen müssen. “Es fällt keiner so richtig ab, dass man sagen könnte, der hat es verdient, nach Hause zu fahren”, sagte Nagelsmann nach dem torlosen Remis gegen die Ukraine. “Die Jungs haben noch eine Woche Zeit, sich das Ticket zu verdienen. Wir warten ab.”

ZUM DURCHKLICKEN: Die DFB-Noten gegen Ukraine


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    MANUEL NEUER: Hält stark gegen Yaremchuk (38.) und stoppt Mudryk aus spitzem Winkel (60.). Sieht kurz vor Ende bei seinem Ausflug schlecht aus. Hatte Glück, dass der Ukrainer im Abseits stand, sonst wäre die Diskussion wieder losgegangen. – NOTE: 3 © Imago
  2. JOSHUA KIMMICH:
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    JOSHUA KIMMICH: Hat mit Mudryks Geschwindigkeit hin und wieder Probleme, füllt seine Aufgaben jedoch defensiv wie offensiv weitestgehend souverän aus. – NOTE: 3 © Imago
  3. WALDEMAR ANTON:
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    WALDEMAR ANTON: Macht nahezu keine Fehler – sicher im Spielaufbau, robust im Zweikampf. NOTE: 3 © Imago
  4. JONATHAN TAH:
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    JONATHAN TAH (bis 59.): Bis auf einen Ballverlust am eigenen Strafraum in Hälfte eins ohne Fehl und Tadel. – NOTE: 3 © Imago
  5. MAXIMILIAN MITTELSTÄDT:
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    MAXIMILIAN MITTELSTÄDT: Gegen den Ball nicht wirklich gefordert. Im Spiel nach vorne aktiv, immer wieder mit gefährlichen Vorstößen und Hereingaben, die aber nicht zum Erfolg führten. – NOTE: 3 © Imago
  6. ROBERT ANDRICH:
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    ROBERT ANDRICH (bis 71.): Schießt einen aussichtsreichen Freistoß drüber. Versucht es in Halbzeit eins immer wieder aus der Distanz – ohne Erfolg. Kann nicht ganz an seine starken Leistungen aus den März-Länderspielen anknüpfen. – NOTE: 3 © Imago
  7. PASCAL GROß:
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    PASCAL GROß: Verzieht aus guter, halbrechter Position nach Zuspiel von Musiala (29.). Spielt ansonsten unaufgeregt und erledigt seinen Job. – NOTE: 2 © Imago
  8. JAMAL MUSIALA:
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    JAMAL MUSIALA (bis 59.): Der Ball klebt an seinem Fuß, sorgt mit seinen Dribblings stets für Gefahr. Klärt sogar einmal hinten mit dem Kopf. Geht nach 59 Minuten aber ohne Scorer vom Feld. – NOTE: 3 © Imago
  9. ILKAY GÜNDOGAN:
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    ILKAY GÜNDOGAN (bis 45.): Muss das 1:0 aus kürzester Distanz machen (15.), trifft den Ball aber nur mit dem Knie. Leistet sich den einen oder anderen Fehlpass, verzettelt sich gerne mal. Ein erneut unglücklicher Auftritt des Kapitäns. – NOTE: 5 © Imago
  10. FLORIAN WIRTZ:
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    FLORIAN WIRTZ (bis 45.): Harmoniert mit kurzen, schnellen Doppelpässen gut mit Musiala. Unterstützt Mittelstädt in der Defensive. Bleibt aber ohne Geniestreich. Hat nach 45 Minuten Feierabend. – NOTE: 3 © Imago
  11. KAI HAVERTZ:
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    KAI HAVERTZ (bis 59.): Bis auf einen Kopfball nach dem Seitenwechsel ohne nennenswerte Offensivaktionen. Ist im Zusammenspiel mit Musiala, Wirtz und Gündogan kaum eingebunden. Verlässt nach einer knappen Stunde den Platz. – NOTE: 5 © Imago
  12. DENIZ UNDAV (ab 46.):
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    DENIZ UNDAV (ab 46.): Ein belebendes Element nach seiner Einwechslung zur zweiten Halbzeit. Sein Schuss auf Höhe des Elfmeterpunkts wird noch von Svatok geblockt (56.). Hat in der Nachspielzeit den Siegtreffer auf dem Fuß. – NOTE: 3 © Imago
  13. CHRIS FÜHRICH (ab 46.):
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    CHRIS FÜHRICH (ab 46.): Ist nach der Pause im Spiel, fügt sich gut ein. Sein Abschluss nach 79 Minuten ist ein wenig zu unpräzise, Torhüter Trubin ist zur Stelle. – NOTE: 3 © Imago
  14. MAXIMILIAN BEIER (ab 59.):
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    MAXIMILIAN BEIER (ab 59.): Bringt in seinem ersten Länderspiel richtig Schwung in die Partie. Scheitert kurz nach seiner Einwechslung am Aluminium und dann nach einem spektakulären Dropkick an Trubin. – NOTE: 2 © Imago
  15. ROBIN KOCH (ab 59.):
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    ROBIN KOCH (ab 59.): Sauberes Passspiel. Aber in den letzten Minuten, in denen der Defensive die Stabilität abging, nicht immer sattelfest. – NOTE: 3 © DPA pa
  16. THOMAS MÜLLER (ab 59.):
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    THOMAS MÜLLER (ab 59.): Ist nach einer Stunde im Spiel. Wird nicht mehr gefährlich. – NOTE: 3 © Imago
  17. ALEKSANDAR PAVLOVIC (ab 70.):
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    ALEKSANDAR PAVLOVIC (ab 71.): Feiert sein Länderspieldebüt – ohne Bewertung © Imago

Viele Gelegenheiten bieten sich den potenziellen Kandidaten allerdings nicht mehr auf dem Rasen. Mehr als zwei richtige Trainingseinheiten am Mittwoch und Donnerstag sowie das zweite Testspiel gegen Griechenland stehen nicht mehr auf dem Plan.

Wen streicht Nagelsmann?

Es wird voraussichtlich auf das Trio Robin Koch, Gruda und Reitz hinauslaufen. Bereits bei der vorläufigen Kadernominierung von Nagelsmann Mitte Mai hatte Koch zu den Wackelkandidaten gezählt. Der Frankfurter kam gegen die Ukraine nach einer Stunde ins Spiel, Waldemar Anton erhielt den Vorzug. Mit Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Anton und Nico Schlotterbeck verfügt Nagelsmann zudem über vier weitere Innenverteidiger. Koch wird es schwer haben.

Die beiden U21-Nationalspieler Gruda und Reitz, die Nagelsmann nachträglich zur EM-Vorbereitung einlud, hinterlassen bislang zwar einen guten Eindruck, werden aber wohl nicht mehr auf den EM-Zug aufspringen.

Auch Maximilian Beier galt bis vor das Ukraine-Spiel als Streichkandidat. Doch der Mann von der TSG Hoffenheim wusste nach seiner Einwechslung nach 59 Minute am Montagabend so zu gefallen, dass er sich nun berechtigte Hoffnungen auf die Heim-EM machen kann.

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Debütant Maxi Beier zeigt im EM-Testspiel gegen die Ukraine, warum Bundestrainer Julian Nagelsmann beim Heim-Turnier auf ihn setzen sollte. Mit seinen Torchancen sorgt er für Schwung in der zweiten Halbzeit.

Der 21-Jährige belebte das deutsche Spiel, hatte mit einem Aluminiumtreffer aber Pech. Kurz darauf scheiterte er mit einem spektakulären Dropkick. “Er hat sie auf jeden Fall wahrscheinlicher gemacht”, weckte Nagelsmann nach Beiers Länderspieldebüt die Hoffnungen auf eine EM-Teilnahme. “Maxi hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Er war sehr fleißig, auch defensiv. Er trainiert auch deutlich besser als im März”, lobte Nagelsmann.

Ob er nun mit zur EM dürfe, müsse “der Trainer entscheiden”, meinte Beier, der das Trikot seines ersten Länderspiels seinen Eltern schenkt. Er hob aber noch einmal seine Stärken hervor. “Ich kann Stürmer spielen, ich kann links spielen, ich kann rechts spielen”, sagte er in der Mixed Zone. Ansprüche stellte er nicht: “Ich kenne meine Rolle. Es ist klar, dass ich von der Bank komme und richtig Stress mache auf dem Platz.”

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