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Vision Pro: Apple gibt Datum des Verkaufsstarts bekannt

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Apple stellte die “Vision Pro” auf der Worldwide Developers Conference im Sommer 2023 erstmalig der Öffentlichkeit vor – doch bereits Jahre vor der offiziellen Präsentation gab es Gerüchte, das Unternehmen arbeite an einem derartigen Produkt. Auf der WWDC gab der Konzern lediglich bekannt, dass die 3.499 Dollar teure Brille Anfang 2024 auf den Markt kommen würde, doch Ende 2023 kamen diverse Berichte auf, dass Apple einen frühen Marktstart ins Auge fasst.

Soeben hat Apple per Pressemitteilung bekanntgegeben, dass die Vision Pro ab dem 2. Februar 2024 ausgeliefert wird. Vorbestellungen werden ab dem 19. Januar 2024 entgegengenommen. Ferner gibt Apple bekannt, dass die Vision Pro noch in diesem Jahr in weiteren Märkten zur Verfügung stehen wird – doch welche das sind, lässt der Konzern leider vollständig offen. Es ist jedoch anzunehmen, dass Deutschland unter diesen Ländern sein wird.

Lieferumfang
In der Pressemitteilung gibt Apple auch Informationen zum Lieferumfang bekannt: Zwei Kopfbänder (Solo Knit Band und Dual Knit Band), zwei unterschiedliche Polsterungen, um Lichteinstrahlungen zu verhindern, ein Reinigungstuch, die Batterie, ein USB-C-Ladekabel wie auch ein USB-C-Netzteil. Ferner liegt der Vision Pro auch eine Schutzabdeckung für die Frontpartie bei.

Um welche Art von Reinigungstuch es sich handelt, ist unbekannt. Oftmals sind Linsen von VR-Headsets aufgrund von Beschichtungen recht empfindlich – und auf keinen Fall sollte man diese mit Reinigungsmittel säubern. Es ist anzunehmen, dass Apple kurz vor dem Auslieferungsstart entsprechende Support-Artikel veröffentlicht, wie die empfindlichen Linsen zu reinigen sind.

Sehstärkenkorrektur
Apple gibt nun auch die Preise für die vom deutschen Unternehmen Zeiss gefertigten, magnetisch festgehaltenen Linsen zur Sehstärkenkorrektur bekannt: Diese kosten 99 Dollar zur Weitsichtkorrektur oder 149 Dollar für Kurzsichtige. Diese Aufsätze sind allerdings nicht in den Apple Stores erhältlich, sondern nur Online zu bestellen – und nur gegen Vorlage eines Rezeptes im Falle von Kurzsichtigkeit. Apple gibt ferner bekannt, dass nicht alle Sehstärkenkorrekturen zur Verfügung stehen, so dass wohl einige Nutzer mit Sehschwäche die Vision Pro nicht verwenden können.

FaceTime-Abbild als Beta
Über die Vision Pro lassen sich auch FaceTime-Anrufe tätigen – und Apple zeigt hier ein generiertes Abbild der eigenen Person, welches sogar Handbewegungen korrekt darstellt. Doch offensichtlich ist dieses Feature noch nicht ganz fertig, denn das Unternehmen gibt bekannt, dass es sich zum Verkaufsstart noch um eine Beta-Version handelt.

256 GB Speicherplatz
Aus der Pressemitteilung ist ferner zu entnehmen, dass die Apple Vision Pro mit 256 GB Speicherplatz daherkommt – recht wenig, wenn man bedenkt, dass Szenerien und besonders Spiele oftmals viel lokalen Speicherplatz benötigen. Noch ist unklar, ob der Kunde die Wahl hat, die Vision Pro mit mehr Speicherplatz zu ordern – und falls ja, zu welchen Konditionen.

Anfängliche Liefermenge unklar
Es ist nicht bekannt, wie viele Einheiten anfänglich zur Verfügung stehen – und wie groß das allgemeine Interesse an der 3.499 Dollar teuren Brille sein wird. Bei neuen iPhone-Modellen lässt sich normalerweise anhand steigender Lieferzeiten recht gut abschätzen, wie stark das Interesse an einzelnen Modellen ist – doch bei der Vision Pro gibt es keinerlei Erfahrungswerte: Stark steigende Lieferzeiten kurz nach Vorbestellungsstart können entweder auf eine gigantische Nachfrage oder auf eine knappe erste Liefermenge schließen lassen.

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